Praxisadresse:

Dipl.-Psych. M. Siemon

Körnerstraße 9

13585 Berlin (Spandau)

 

Tel: 01577/2086094 (i.d.R. 5 min vor der vollen Stunde persönlich zu erreichen oder Nachricht auf AB- ich rufe zurück.)

 

Email:                                     psychotherapie-siemon[at]web.de

oder per Kontaktformular

 

 

Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist eine der am häufigsten durchgeführten Therapieformen in Deutschland. Neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie ist die TP eines der drei anerkannten Richtlinienverfahren, deren Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen wurde. Deshalb werden die Kosten einer solchen psychotherapeutischen Behandlung auch von den privaten und den gesetzlichen Krankenkassen übernommen (Kostenerstattungsverfahren).

 

Die TP ist ein eigenständiges Psychotherapieverfahren, welches auf den theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse beruht. Eine der wesentlichen Prämissen ist, dass unser Denken, Handeln und Fühlen bis hin zum körperlichen Wohlbefinden nicht nur unserem bewussten Verstand, sondern auch unbewussten Einflüssen oder Konflikten unterliegen. Während normale oder bewusste Konflikte zwar unangenehm, aber prinzipiell vom Betroffenen selbst versteh- und lösbar sind, wurzeln unbewusste Konflikte meist in lebensgeschichtlich früheren Phasen. Diese können dann später durch passende Situationen (z.B. Trennungen, Verluste, Misserfolge, Erfolge oder andere Veränderungen) wieder aktuell werden und zu Symptombildungen führen: z.B. Depressionen, Selbstwertprobleme, Burnout, Ängste/Phobien, Zwänge, Borderline-Erleben, psychosomatische Beschwerden, Essstörungen, Suchtprobleme, chronische Hyperaktivität oder Unruhe.

 

Bei der TP werden nicht nur die akuten Probleme und Symptome als Ansatzpunkt im „Hier und Jetzt“ gewählt, sondern es wird weitergehend auch an der Erforschung und Aufdeckung der tieferen psychischen Ursachen und Konflikte gearbeitet, die zu den Problemen und Symptomen geführt haben. Durch die voranschreitende Einsicht in bislang unbewusste Motive können sich das Bild, welches ein Mensch von sich selbst hat, sowie seine Einstellungen zu sich selbst und zu anderen verändern. Durch diese Veränderungsprozesse wird auch die leidvolle Symptomatik gelindert oder aufgelöst. Nutzbringend wird in der TP auch die spezifische Interaktion und Kontaktgestaltung zum Psychotherapeuten beachtet, da dies eine Abbildung der Schwierigkeiten und Ängste sein kann, die die Patientin/der Patient auch im Kontakt mit anderen Menschen hat.

 

Ablauf

 

Im Rahmen von mehreren Probesitzungen geht es um die Klärung der Problematik sowie um Zielvorstellungen und Erwartungen an die Therapie. Die Patientin/der Patient und der Psychotherapeut entscheiden sich dann jeweils, ob sie auf dieser Grundlage ein gemeinsames therapeutisches Arbeitsbündnis eingehen wollen. Eine Behandlung dauert i.d. R. zwischen 25 und 50 Stunden. Die Therapieeinheit (50 min.) findet im Gegenübersitzen wöchentlich oder 14-tägig statt.